FJE 2012: „Dresden – WISSENschaf(f)t Wirtschaft“

1991 war es das 1. Fraunhofer-Institut in Ostdeutschland, heute bestehen Institutsteile gleich an drei Standorten in Sachsen – wo hätten wir unseren Frühjahrsempfang passender veranstalten können als am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU). Denn unter dem Motto „Dresden – WISSENschaf(f)t Wirtschaft“ thematisierten wir den einzigartigen Wissenschaftsstandort Dresden sowie die daraus erwachsenden Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.

Mit einem Glas Prosecco begrüßte JU-Kreisvorsitzende Anke Wagner am 27. April rund 170 Gäste. Darunter waren neben vielen JU-Mitgliedern auch zahlreiche Unternehmer, Mandatsträger aus Berlin und Brüssel, Stadträte, Ehrenamtliche und natürlich Vertreter der Wissenschaft. Besonders gefreut hat sich die Junge Union darüber, dass seine Magnifizenz Rektor der TU Dresden Professor Hans Müller-Steinhagen der Einladung gefolgt ist.

In ihrer Begrüßung warb Anke Wagner bei den Gästen noch einmal dafür mit einem Eintrag in die Unterstützerliste für die Exzellenzbewerbung ein Zeichen zu setzen und der TU zusätzlichen Schwung für die Endphase des Wettbewerbs zu geben. Die positiven Wirkungen einer erfolgreichen Bewerbung für ganz Sachsen und die Bedeutung von „Wissen“ als Standortvorteil für zunehmend wissensbasierte Wirtschaftsbereiche hob Michael Kretschmer MdB, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Generalsekretär der Sächsischen Union hervor. In Ihrer Festrede ging die sächsische Wissenschaftsministerin, Frau Prof. von Schorlemer, vertiefend auf die positiven Synergien zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein und betonte die daraus entstehenden Zukunftschancen. Anhand der Grußworte und der Festrede wurde eines deutlich: Der Freistaat Sachsen erntet heute die Früchte der strategischen Ansiedlungspolitik in den 90er Jahren. Kontinuität, Beständigkeit und Verlässlichkeit seien das Credo sächsischer Wissenschaftspolitik der letzten zwei Jahrzehnte gewesen. Ohne diese Grundlage könnte Dresden heute nicht in diesem Umfang als Hightech- und Wissenschaftsstandort glänzen.

Doch für die Weiterführung dieses erfolgreichen bisherigen Weges, gilt es weiter voran zu gehen. In diesem Zusammenhang war neben „Wissen“ das zweite Schlagwort des Abends „Vernetzung“. Das enorme Innovationspotenzial, das aus der einzigartigen Konzentration von Forschungseinrichtungen in Dresden und Sachsen resultiert, muss noch stärker mit Unternehmergeist in der Region zusammengeführt werden, forderte Wagner. Außerdem sollten kleine und mittelständige Unternehmen noch intensiver als bisher in Forschungsnetzwerke eingebunden und Ausgründungen stärker unterstützt werden.

Und natürlich wurde Vernetzung an diesem Abend auch ausgiebig betrieben. Bei herzhaftem Buffet und einer breiten Getränkeauswahl bot sich reichlich Gelegenheit zu interessanten Gesprächen. Und nebenbei erhielt das Stichwort „Wissen“ beim diesjährigen JU-Empfang eine praktische Komponente. Zahlreiche Institute präsentierten ihre Forschungstätigkeiten mit Postern, Broschüren oder am Messestand. Und der Hausherr des Fraunhofer IWU, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, der am 8. Mai auch zum neuen Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft gewählt wurde (Die JU gratuliert herzlich!), lud die Gäste in die Versuchshalle des Instituts ein. Hier demonstrierten die Mitarbeiter an den Prüf- und Versuchsständen Forschung hautnah. Begeistert nahmen die Gäste die Gelegenheit wahr, den Mitarbeitern über die Schulter zu sehen und Einblicke in die unterschiedlichen Forschungsbereiche zu erhalten.

Zu bereits fortgeschrittener Stunde rundete die traditionelle Tombola-Verlosung den 17. Frühjahrsempfang der Jungen Union Dresden ab. Gesellig klang der Abend zu mitternächtlicher Stunde aus. An dieser Stelle danken wir ganz herzlich allen Unterstützern, die unseren Frühjahrsempfang im Vorfeld, aber auch während der Veranstaltung selbst mit seiner Mischung aus Politik und Unterhaltung wieder zu einem rundum gelungenen Abend verhalfen.