Pressemitteilung | Keine Kompromisse: Bündnisse mit Linkspartei eine klare Absage erteilen!

Dresden, 11.08.2018:

Zum Vorstoß von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) zu Bündnissen zwischen CDU und LINKE:

Keine Kompromisse: Bündnisse mit Linkspartei eine klare Absage erteilen!

Die Junge Union Dresden (JU) stellt sich entschieden gegen den Vorstoß des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), zur Offenheit für Koalitionsbündnisse zwischen CDU und Linkspartei in Ostdeutschland und vor allem im Freistaat Sachsen. Die JU Dresden fordert eine deutliche Absage gegen solche Bündnisse und klare Haltung gegen Günthers Vorstoß.

Dazu der Dresdner JU-Kreisvorsitzende Denny Schneider (26): „Helmut Kohl und Konrad Adenauer würden sich im Grab umdrehen, wenn sie Günther hören würden. Für die CDU hieß es einst ‚Freiheit statt Sozialismus‘. Der Eintritt für die Freiheit des Einzelnen ist ein fundamentaler Sockel nicht nur der ostdeutschen, sondern der bundesweiten CDU, aber auch JU. Ein solches Bekenntnis schließt ein Koalitionsbündnis mit der Partei DIE LINKE als SED-Nachfolger, insbesondere in den neuen Bundesländern, kategorisch aus. Das gilt auch 28 Jahren nach dem Sturz des SED-Regimes.“

„1989 war ‚Freiheit statt Sozialismus‘ ein Versprechen von Helmut Kohl an die ostdeutsche Bevölkerung, welche mutig gegen das sozialistische DDR-Regime auf die Straße ging. Das galt in der Vergangenheit und gilt für uns auch in Zukunft. CDU und LINKE sind für uns weder gestern, noch heute oder morgen miteinander vereinbar.“, so Schneider weiter.

Anfang Oktober findet der Deutschlandtag der Jungen Union Deutschlands (JU) in Kiel statt. Neben den Spitzen der Jungen Union werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Daniel Günther geladen sein.

Hierfür erwartet der Dresdner JU-Chef Schneider eine klare Haltung seitens JU und CDU: „Es muss in Kiel deutlich Kante gezeigt werden! Günther darf nicht kritiklos von dem Deutschlandtag gehen oder sich gar bestätigt fühlen. Er spricht für sich allein und geht einen falschen Weg, wenn er Offenheit zur Linkspartei zeigt. Dieser Schritt ist mit unseren Grundwerten in der Unionsfamilie, inhaltlich wie ideologisch, unvereinbar. Wir wünschen und erwarten, dass unsere sächsischen CDU- und JU-Spitzen im Oktober in Kiel deutlich Position beziehen.“