Wir fragen Christian Hartmann MdL zum Quo-Vadis-Prozess aus!

Seit der Kommunalwahl 2014 und enttäuschenden Oberbürgermeisterwahl 2015 befindet sich die CDU Dresden in einem Quo-Vadis-Prozess, den Christian Hartmann MdL, CDU-Kreisvorsitzender, ausgerufen hat. Durch neue Themenschwerpunktsetzung, Selbstreflexion und die Bespielung des vorpolitischen Raums will die CDU brachliegende Themen für sich nutzen, die besten Kandidaten suchen und aufstellen und ihren Fokus auf die Wirtschaft und Einnahmesituation in der Stadt legen.   Wir als JU stehen hinter Christian und unterstützen ihn bei dem Prozess. Da ist es selbstverständlich, dass wir uns in den sechs Arbeitsgruppen aktiv einbringen und 30 Prozent der dort mitarbeitenden Mitglieder stellen. Dabei erhofft sich der CDU-Kreisvorsitzende mehr inhaltlichen Kampfgeist von der JU. Wir sollen den Schritt wagen und Anträge und Positionspapiere zur Abstimmung stellen. Wir wollen diesen Auftrag annehmen und uns damit auch profilieren.
Intensive inhaltliche Kontroversen im Innern sind bei uns in der JU nichts Neues. Nur nach außen zeigen wir dann unsere Geschlossenheit. So möchte es nun auch Christian handhaben. Sein Motto: „Einigkeit & Dissens“. Aber vor allem geht es ihm darum, dass sich die Mitglieder mit und in der Partei wohlfühlen. Dafür bedarf es neben einem neuen Vollprogramm eben auch kleiner projektbezogener Themen.  Am Ende lobte Christian die Arbeit der JU Dresden und motivierte uns uns dafür stark zu machen, ordentlich im Kreisvorstand vertreten zu sein. Wir haben jede Chance und seine Unterstützung.
Was bleibt nach dem Treffen für uns als Arbeitsauftrag?
1. Mehr JUnge Anträge in den AGs und AKs und auf Kreisparteitagen einbringen.
2. JUnge Menschen in den Gremien, die Persönlichkeit besitzen und für konkrete Inhalte stehen.
3. Unsere JUngen Mitglieder schulen und fördern, aber auch fordern und in Verantwortung holen.
4. Mut aufbringen, um in Kampfabstimmungen zu gehen und sich durchzusetzen.
5. JUnge Menschen in die CDU bringen und für eine aktive Beteiligung begeistern.

Aber nicht nur wir haben Anregungen und Aufträge mitgenommen. Auch Christian hat sich unsere Meinung angehört und konstruktives Feedback mitgenommen. So kritisierten wir, dass die AGs noch nicht wirklich angefangen haben zu arbeiten und die Zeit so ungenutzt vergeht. Ebenso finden wir die Mitgliederarbeit der CDU Dresden stark ausbaufähig und im Vergleich zu uns fast erschreckend. Wir würden uns wünschen, dass auch mehr gelesen wird, um zu Positionen zu kommen und nicht immer nur den Experten geglaubt wird. Aber für uns gehört neben neuen Gesichtern und einer guten Themenschwerpunktsetzung auch eine an die heutige Zeit angepasste Struktur und eine bessere Atmosphäre in den Räumlichkeiten der CDU und bei Veranstaltungen.