Ein modernes, digitales und lernfreundliches Bildungsumfeld

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung der Jungen Union Dresden am 1. März 2019

Bildung ist der wichtigste Schlüssel für eine zukunftsfähige, handlungsfähige und erfolgreiche Gesellschaft. Die Investitionen in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen müssen kontinuierlich verstetigt werden und an der Spitze des politischen Handelns stehen. Wir sprechen uns dafür aus, dass die Schulinvestitionen wieder auf hohem Niveau verstetigt wird. Finanzielle Kürzungen und Einsparungen sind konsequent abzulehnen.

Bildung: Ein Update in die Gegenwart

Die  Digitalisierung eröffnet der Bildung neue Chancen. Neben einer Breitbandversorgung aller Schulen und der Bereitstellung von digitalen Lehrmitteln, wollen wir uns auch für eine sinnvolle, pädagogisch wertvolle Nutzung mobiler Endgeräte im Unterricht aussprechen. Hierbei muss sorgfältig abgewogen werden, wie der Einzug in Lehrpläne stattfinden kann. Die Hauptverantwortung einer pädagogischen Medienerziehung muss jedoch weiterhin bei den Eltern liegen.

Schule 4.0: Die Digitalisierung an Dresdner Schulen vorantreiben

Durch die Konzeption „Medienbildung und Digitalisierung in der Schule“ des Kultusministeriums Sachsen liegt eine gute Grundlage zur Digitalisierung der Dresdner Schulen vor. Auf kommunaler Ebene müssen die Beschlüsse allerdings auch mit den entsprechenden Mitteln und Strukturen umgesetzt werden können. Damit die Pläne des Kultusministeriums Sachsen realisiert werden können, bedarf es zuallererst einer stetigen Verbesserung der Breitbandanschlüsse für die kommunalen Schulen. Eng verzahnt ist hiermit die Verbesserung der Netzwerkstruktur in den Schulen, so dass Breitbandanschlüsse effektiv genutzt werden können. Ebenfalls wollen wir, dass es eine stetige Anpassung der IT-Geräteausstattung stattfindet, die sich an den ändernden Anforderungen der pädagogischen Arbeit in den Schulen orientiert. Darüber hinaus wollen uns dafür einsetzen, dass den Bedürfnissen entsprechend schnelles und zugängliches WLAN auf dem gesamten Schulgelände, ausreichend PC-Kabinette und entsprechende Hard- und Software für den gesamten Unterricht, sowie nötige kompetente externe Unterstützung den Bildungseinrichtungen zur Verfügung steht.

Kein generelles Verbot: Mobiler Endgeräte an Schulen erlauben

Ein generelles Verbot mobiler Endgeräte an öffentlichen Schulen lehnen wir kategorisch ab. Entsprechend ist auch auf freie Träger einzuwirken. Die Frage sollte nicht lauten, ob mobile Endgeräte an Schulen einen Platz haben, sondern welcher Platz ihnen zuteil wird. Wir sprechen uns für die Nutzung mobiler Endgeräte im Unterricht aus. Die Nutzung soll aber nur dann erfolgen, wenn es das Lehrpersonal vorsieht. Auch hier ist es uns wichtig, keine reine Entweder-Oder-Logik zu verfolgen, sondern Politik und Praxis mit Augenmaß ins Zentrum zu stellen.

Lehrplan 4.0: Digitale Herausforderungen im Lehrplan aufgreifen

Der digitale Wandel darf nicht an der Jugend und somit an der Zukunft vorbei gehen. Stattdessen soll die Digitalisierung im Rahmen des Unterrichts verstärkt durch Aufklärung, Information und Kompetenzsteigerung vorangetrieben werden. Auch hier bleibt der Grundsatz bestehen, dass die pädagogische Verantwortung bei den Eltern liegen muss. Ein verantwortungsvoller und gleichzeitig bewusster Umgang mit den digitalen Medien kann in Bezug auf Gefahren Rahmen der schulischen Ausbildung Gegenstand sein. Der übergeordnete Anspruch soll dabei lauten, dass Schüler im schulischen Rahmen auf einen medienkompetenten Umgang mit digitalen Endgeräten für den Alltag vorbereitet und pädagogische Kräfte an Schulen diesbezüglich geschult werden. Jedoch sollte eine Regelung im Klassenzimmer seitens des Lehrers und der Schulordnung stattfinden, welche den Gebrauch innerhalb eines klar definierten Rahmens beschränkt, oder im besten Fall auf schuleigene Technik zurückgreift.

Bis 2022: Sanitäre Anlagen flächendeckend sanieren

Wir wollen uns mit Nachdruck für die bauliche Erhaltung und Weiterentwicklung unserer Schulen einsetzen. Hierbei ist eine ausreichende und verstetigte Ausfinanzierung auf hohem Niveau unerlässlich. Besonders im Bereich der sanitären Anlagen fordern wir schnelles und gezieltes Handeln. Bis 2022 sollen in Dresden alle schulischen Sanitäranlagen in einen vorzeigbaren und annehmbaren Zustand versetzt werden.

Flagge zeigen: Dresden-Sachsen-Deutschland-Europa

Wir wollen die Ausstattung aller städtischen Schulen mit vier Fahnenmasten und die Beflaggung dieser mit der Fahne der Europäischen Union, Deutschlands, Sachsens und Dresdens. Damit soll nicht nur ein modernes und gesundes Verhältnis zu den Stadt- und Nationalzeichen gezeigt werden, sondern auch ein klares Bekenntnis zu unserer Heimat und unseren europäischen Nachbarn zum Ausdruck gebracht werden.

Mit Sicherheit. Nachhaltig. In die Zukunft: Kommunalpolitische Prioritäten Dresden2019+

Unser kommunalpolitischer Kompass ist Leitfaden für die gegenwärtige und zukünftige Arbeit. Ausgehend von diesen Positionen versuchen wir in die Dresdner Union hinein zuwirken. Das vorliegende Programm wird vorlaufend ergänzt und erweitert.

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