Wohnen in Dresden: facettenreich, qualitativ und individuell

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung der Jungen Union Dresden am 1. März 2019

Dresden wächst: E pluribus unum.

In den letzten Jahren hat Dresden einen Bevölkerungszuwachs erlebt, welcher auch im Bereich des Wohnens die Stadt vor neue Herausforderungen stellt. Wir wollen, dass Dresden lebenswert und den Bedürfnissen seiner Bürgerinnen und Bürger entsprechend, ein attraktiver Ort zum Wohnen bleibt. Hier sind Offenheit und Kreativität für neue Ideen gefragt. Für uns steht fest, dass der Schlüssel für das Wohnen im Dresden von Morgen in den in den beiden Begriffen der Vielfalt und Durchmischung liegt. Soziale Aspekte sowie Kinder- und Familienfreundlichkeit und das Miteinander verschiedener Generationen und Kulturen sind dabei ebenso selbstverständlich, wie eine architektonische Vielfalt, die individuellen Wünschen der Wohnraumgestaltung gerecht werden kann.

Jung und alt: Gemeinsam unter einem Dach

Wir begrüßen das Konzept des Mehrgenerationenwohnens ausdrücklich. Wir wollen uns für die Einrichtung des Konzepts “Wohnen für Hilfe” einsetzen, welches Studierenden die Möglichkeit bietet, für eine geringe Miete bei älteren Menschen zu wohnen und diese im in der Alltagsbewältigung unterstützen. Hierfür sollen Studentenwerke zusammen mit der Stadt ein Konzept für eine einheitliche Koordinierung und Ansprechbarkeit für Anbieter und Nutzer entwerfen und ausführen. Dieses anderenorts etablierte Projekt vermag einerseits die Wohnungsnot für Studierende zu lindern, wirkt auch Altersisolation entgegen und kann den Druck auf Einrichtungen für betreutes Wohnen, oder Seniorenheime, lindern. Dies soll lediglich der erste Stein in einem breit angelegten Prozess sein, um Mehrgenerationenwohnen in Dresden zu etablieren.  

Junges Wohnen: Bezahlbar und möglich in Dresden

Wir wollen uns für mehr bezahlbaren Wohnraum für junge Familien und insbesondere für Familien in Dresden einsetzen. Ebenso treten wir für einen stärkeren Ausbau von Strukturen und Projekten, die diesen Familien die Möglichkeit geben, Ausbildung und Familienleben bezahlbar miteinander zu vereinbaren, ein. Des Weiteren soll die Stadt Dresden in Kooperation mit dem Umland prüfen, wie Bauland schneller zum Eigenheimbau erschlossen werden kann.

Keine Bremse: Nein zu Mietpreisbremse

Wohnen in Dresden muss für die vielfältigen Gruppen in unserer Stadt möglich und bezahlbar bleiben. Wir sprechen uns auch weiterhin gegen die Mietpreisbremse aus, da diese nicht effizient und teilweise sogar kontraproduktiv ist. Anstatt niedrige Preise anzubieten, verkaufen Mietwohnungsbesitzer ihre Immobilien als Eigentumswohnungen. Eine potenzielle Verschärfung der Mietpreisbremse, die dann auch für alle Neubauten gilt, ist allerdings eine Anreizbremse für Investoren in der Stadt neuen Wohnraum zu schaffen, wodurch der Wohnraummangel nur verschärft wird.

Kein Turmbau: Dresdner Silhouette schützen

Wir sehen keine Lösung des Wohnraumproblems in der Schaffung von Hochhäusern im innerstädtischen Bereich. Für uns steht der Erhalt der Altstadtsilhouette an erster Stelle. Dresden soll sein Erscheinungsbild und seinem Charme bewahren. Der etwaige Hochhausbau im erweiterten Stadtgebiet ist unter Rücksichtnahme der ansässigen Bewohnerschaft und der Sichtachsen intensiv prüfen.

Wohnen 4.0: Nachhaltiges Wohnen fördern

Wir wollen die Förderung von nachhaltigem Wohnen anstreben, wie beispielsweise von Systemen, die die autarke Versorgung von Wohnhäusern mit Energie ermöglichen. Konkret sprechen wir uns für die Ausstattung von öffentlichen Gebäuden mit Photovoltaikanlagen aus. Ebenso wollen wir uns für die Stärkung von Konzepten einsetzen, welche die Energiegewinnung innerhalb der Kommune vorantreiben. Hierbei soll gerade die Stadt selbst mit ihren städtischen Gebäuden mit gutem Beispiel vorangehen. Dabei soll sich die Planung perspektivisch an der Smart City orientieren, das als gesamtheitliches Konzept dient und unsere Stadt technologisch fortschrittlicher, umweltfreundlicher und sozialer machen soll. Dabei wollen wir auch eine permanente Abwägung, inwiefern dies auch ökonomisch sinnvoll ist und die Selbstbestimmtheit des Bürgers nicht gefährdet.

Mit Sicherheit. Nachhaltig. In die Zukunft: Kommunalpolitische Prioritäten Dresden2019+

Unser kommunalpolitischer Kompass ist Leitfaden für die gegenwärtige und zukünftige Arbeit. Ausgehend von diesen Positionen versuchen wir in die Dresdner Union hinein zuwirken. Das vorliegende Programm wird vorlaufend ergänzt und erweitert.

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